TRYPTOPHAN: DER GEHEIME VERBÜNDETE FÜR EINEN RUHIGEN UND ERHOLSAMEN SCHLAF

Wie wichtig ist guter Schlaf für eine gute Gesundheit? Nicht nur die Qualität, sondern auch die Quantität des Schlafs ist wichtig: Erwachsene brauchen mindestens 7 Stunden pro Tag, um ausgeruht und gut gelaunt aufzuwachen und den Tag in Angriff zu nehmen.

Die täglichen Verpflichtungen und die Hektik des Lebens, denen wir ausgesetzt sind, reduzieren jedoch oft die Zeit, die wir der Erholung widmen, was langfristig zu einer Beeinträchtigung der ordnungsgemäßen Funktion unseres Organismus führt.

Falsche Lebensgewohnheiten, übermäßiger Kaffee- und Alkoholkonsum, Rauchen, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, schlechte Schlafhygiene und unregelmäßige Schlafenszeiten können zu ernsthaften Störungen führen, z. B:

  • Schlaflosigkeit
  • Hypersomnie (übermäßige Tagesmüdigkeit und Schlafdauer),
  • Pavor nocturnus (Nachtangst),
  • Schlafwandeln,
  • Bruxismus,
  • Nachtangst,
  • Restless-Legs-Syndrom,
  • Schlafapnoe,
  • nächtliches Einnässen,
  • generalisierte Angstzustände.

 

Schlaflosigkeit ist dabei die häufigste Störung und kann, wenn sie vernachlässigt wird, zu einem klinischen Problem werden. Wie ist sie zu verstehen? Ganz einfach: Es handelt sich um objektive Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen in drei oder mehr Nächten pro Woche.

Die auslösenden Faktoren können vielfältig sein: psychischer Stress, Angststörungen, depressive Störungen, eine ungeeignete Umgebung (z. B. zu viel Lärm oder zu viel Licht, ein unbequemes Bett, hohe oder im Gegenteil zu niedrige Temperaturen usw.), jahreszeitliche Veränderungen, Jetlag, Schichtarbeit, hohes Alter, Krankheiten wie gastroösophagealer Reflux und andere Störungen.

Wir sprechen hier von einer Störung, die sich wie folgt äußert:

  • Schwierigkeiten beim Einschlafen und/oder Durchschlafen,
  • wiederholtes Erwachen in der Nacht oder frühes Aufwachen,
  • Müdigkeit am Tag,
  • Gedächtnislücken,
  • Reizbarkeit,
  • schlechte Laune.

 

Schlaf ist eine wertvolle Zeit, in der sich unser Körper auflädt und regeneriert. Aber leider ist er bei vielen auch durch andere Erkrankungen gestört, wie z. B. das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom, eine Atemwegserkrankung, die durch wiederholte Verstopfung der oberen Atemwege gekennzeichnet ist und Auswirkungen hat, die über die Nacht hinausgehen: Unausgeschlafenheit, Kopfschmerzen und Tagesmüdigkeit.

Aber was passiert wirklich, wenn wir ins Traumland fallen?

Der Schlaf wird in zwei Hauptstadien unterteilt: REM-Schlaf und Nicht-REM-Schlaf. Im REM-Schlaf entspannen sich die Muskeln und die Augen machen schnelle Bewegungen (REM steht für Rapid Eyes Movement, also schnelle Augenbewegungen), die uns lebhafte und intensive Träume bescheren, die oft einen Bezug zur Realität haben. Im Nicht-REM-Schlaf hingegen sind die Träume kürzer, weniger aufregend und können mit bloßen Gedanken verglichen werden.

Aber die Schönheit des Schlafs geht über unsere Träume hinaus… Während wir schlafen, leistet unser Gehirn unglaubliche Arbeit: Es konsolidiert Erinnerungen, stärkt kognitive Fähigkeiten und führt eine wichtige Reinigungsarbeit durch. Die Räume zwischen den Gehirnzellen dehnen sich um 60 Prozent aus, so dass Giftstoffe, darunter das gefürchtete Beta-Amyloid-Protein, das für degenerative Krankheiten wie Alzheimer verantwortlich ist, abfließen können.

Wenn es an Schlaf mangelt, häufen sich die Probleme: Müde und schlaflos können wir Asthenie, Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten, Depressionen und Reizbarkeit erleben.

Langfristig können sich die Gesundheitsrisiken erhöhen: Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Probleme und Diabetes können an unsere Tür klopfen. Kurzum: Schlaf ist eine echte Quelle des Wohlbefindens für unseren Körper und unser Gehirn, wir sollten seine Bedeutung nicht unterschätzen!

Um einen besseren und erholsamen Schlaf zu genießen, ist es wichtig, darauf zu achten, was wir uns auf den Teller legen: Die richtigen Lebensmittel können eine ruhige und tiefe Nachtruhe fördern, während die falschen Schlafstörungen verursachen und uns tagsüber die Laune verderben können.

Zu den empfohlenen Lebensmitteln für besseren Schlaf gehören alle, die reich an Tryptophan sind, einer Aminosäure, die die Produktion von Serotonin und Melatonin fördert, den Schlüsselhormonen für den Schlaf-Wach-Rhythmus. Wir entscheiden uns für Lebensmittel wie Soja, ölhaltigen Fisch, Vollkorngetreide, Ölsaaten und extra dunkle Schokolade (vorzugsweise roh), die alle dazu beitragen, den Körper zu entspannen und einen tiefen Schlaf zu fördern.

Auf der anderen Seite gibt es Lebensmittel, die für einen guten Schlaf nicht zu empfehlen sind: Wir vermeiden den übermäßigen Konsum von Koffein und Stimulanzien wie Kaffee, schwarzem Tee und Energydrinks, besonders am Nachmittag und Abend, da sie den Schlaf beeinträchtigen können. Außerdem schränken wir den Verzehr von fett- und zuckerhaltigen Lebensmitteln ein, die Magen-Darm-Störungen verursachen und zum nächtlichen Erwachen beitragen können.

Ein weiterer Trick ist, schwere Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen zu vermeiden, da der Verdauungsprozess unseren Schlaf stören kann.

Mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung, vielleicht in Kombination mit einer auf unsere Bedürfnisse abgestimmten körperlichen Betätigung, können wir tagsüber eine erholsame Ruhe und mehr Vitalität erleben.

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Jetzt ist es an der Zeit, deinen Schlaf und deine Stimmung zu verbessern: Ich warte auf dich!


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