Woher kannst du wissen, ob du Probleme mit deiner Darmdurchlässigkeit hast?

Woher kannst du wissen, ob du Probleme mit deiner Darmdurchlässigkeit hast?

Der durchlässige Darm ist ein sehr aktuelles Thema im Bereich der vorbeugenden Ernährungswissenschaft. Verschiedene Allergien, Intoleranzen und sogar Immunerkrankungen werden durch dieses Syndrom ausgelöst.

Aber was genau ist eigentlich die Darmdurchlässigkeit? Was löst sie aus? Welche Probleme werden mit ihr in Verbindung gebracht? Und vor allem, was kannst du dagegen essen?

In einfachen Worten ist der Darm ein Rohr, der ein Teil des Verdauungsapparates ist. Der Darm ermöglicht die Aufnahme von Flüssigkeiten und Nährstoffen, verdaut die Nahrung und wird dabei von Milliarden von “guten” und “schlechten” Bakterien bewohnt. Ausserdem entscheidet er, welche Substanzen aus dem Bauch herausgefordert werden und welche behalten werden sollten.   

Warum kann der Darm “undicht” werden?

Der Darm kann seine Undurchlässigkeit verlieren, wenn die Fugen, die seine Zellen zusammenhalten, beschädigt werden. Dies geschieht beispielsweise bei Alkoholexzess, Zuckerexzess und auch fortlaufender Konsum von unverträglicher Nahrung kann dem Darm schaden.  

Aber auch chronischer Stress, Schlafmangel, Entzündungen und einige Medikamente können die Situation verschlechtern. Auch ein Bakterienungleichgewicht (Dysbiose) kann manchmal zu einer schädlichen Darmdurchlässigkeit beitragen.

In dieser Situation werden nicht vollständig verdaute Lebensmittel, schädliche Bakterien, Giftstoffe und Abfallstoffe einfach in den Blutkreislauf aufgenommen.  

Was sind die Symptome der Darmdurchlässigkeit?

Die typischsten Symptome sind Bauchschmerzen, Blähungen, Gas, Verstopfung und Durchfall. Ausserdem werden einige Mikronährstoffe nicht korrekt aufgenommen, wenn die Verdauung nicht richtig funktioniert. 

Eine mangelnde Absorbierung dieser kann zu Vitaminmangel führen, die für einen idealen Gesundheitszustand notwendig sind. Um zu wissen, ob du an Mineralienmangel leidest, solltest du eine Zell-Check Analyse machen lassen.

Manche haben auch Symptome auf der Haut. Akne, trockene Haut und Ausschläge können alles mit der Darmdurchlässigkeit stehende Symptome sein. Auch Rosazea und Schuppenflechte können mit der Darmdurchlässigkeit in Verbindung gebracht werden.

Es ist auch möglich, dass ein paar neurobiologische Symptome mit der Darmdurchlässigkeit zusammenhängen. Dazu gehören etwa Müdigkeit, Geistesabwesenheit, schlechte Laune und Kopfschmerzen.

Was solltest du essen, wenn du Darmdurchlässigkeit hast?

Mein Haupttipp ist es, weniger inflammatorische und mehr entzündungshemmende Nahrung zu sich zu nehmen. Es ist eine gute Idee, ein Ernährungsprogramm anhand des Testergebnisses einer Blut- und Mikrobiom-Analyse zu erstellen.   

Manchmal werden etwa Getreide radikal gekürzt (besonders alles, was aus Weizen hergestellt wird) sowie Milcherzeugnisse. Es ist auch wichtig, Alkohol komplett zu streichen und Zusatzstoffen zu meiden.  

Es hilft, mehr grünblättige Gemüsesorten zu sich zu nehmen (Blumenkohl, Brokkoli, Wirsing), welche die “guten” Bakterien im Darm ernähren. Es ist wichtig, jeden Tag ein paar fermentierte Gemüse zu konsumieren und genügend entzündungshemmende Omega-3- Fettssäuren zu verspeisen, die in Fisch, Meeresfrüchten, Nüssen und Leinöl vorkommen.

Es ist auch sehr sinnvoll, mit angemessenen Dosen von Vitamin-D3, L-Glutamin und bestimmten Probiotika zu ergänzen.


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