Fermentiertes gemüse: ein elixier mit vorteilhaften eigenschaften für unseren darm.

Haben Sie schon einmal von fermentiertem Gemüse gehört?

Es handelt sich um ein Gericht asiatischen Ursprungs mit vielen positiven Eigenschaften für unseren Körper, insbesondere für unseren Darm.

Der Verzehr dieser Pflanzen geht nach Erkenntnissen aus Mesopotamien auf mindestens 8000 Jahre zurück, und wir können bis heute historische Belege für ihre bereits seit der Antike geschätzten wohltuenden Eigenschaften finden.

Die Fermentation wurde ja als eine Methode der Lebensmittelkonservierung geboren, aber heute wissen wir, dass sie viel mehr als das ist: Der Prozess führt zu einer Reihe von Umwandlungen des Lebensmittels, die dessen organoleptische und ernährungsphysiologische Eigenschaften positiv verändern und es zu einem echten Supernahrungsmittel machen.

Die Fermentation ermöglicht es, nützliche Enzyme zu erzeugen, den Gehalt an Vitaminen und Antioxidantien zu erhöhen, Probiotika zu entwickeln und die Bioverfügbarkeit der in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe zu verbessern.

Heutzutage basiert die Ernährung dank der Industrialisierungsprozesse zunehmend auf nährstoffarmen Nahrungsmitteln ohne gute Bakterienstämme sowie auf Nahrungsmitteln, die reich an Zusatzstoffen und Schwermetallen sind. Dies führt häufig zu Zuständen von Darmdysbiose, die, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden, degenerative (auch schwere) Krankheiten und Autoimmunkrankheiten wie Zöliakie, Typ-1-Diabetes, Lupus, rheumatoide Arthritis oder Multiple Sklerose auslösen können.

Wir sprechen von einer Dysbiose, wenn die Population des Darmmikrobioms (eine Gruppe von etwa 100 Milliarden Organismen, die friedlich koexistieren und dazu beitragen, unseren Gesundheitszustand zu bestimmen) nicht mehr im Gleichgewicht ist: In diesem Fall ist es notwendig, seine korrekte Zusammensetzung wiederherzustellen, damit die gesamte mikrobielle Struktur wichtige Aufgaben korrekt ausführen kann, wie z.B.:

 

  • Schutz vor pathogenen Organismen,
  • Hilfe bei der Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen,
  • Synthese von essenziellen Vitaminen und Aminosäuren,
  • Produktion von Substanzen, die Immun- und Stoffwechselreaktionen regulieren.

 

Bei Verdacht auf Dysbiose (eine sehr häufige Erkrankung) und Symptomen wie Bauchschwellung, Durchfall, Verstopfung oder Verdauungsbeschwerden empfehle ich, einen Test zur Beurteilung der Zusammensetzung des Darmmikrobioms durchzuführen, um bei positiver Diagnose mit einer angemessenen Ernährung in Verbindung mit der Integration spezifischer Bakterienstämme eingreifen zu können.

Der Test ist sehr einfach und nicht invasiv und basiert auf einer Stuhlkultur, wodurch es möglich ist, die genaue Zusammensetzung des Mikrobioms festzustellen.

Fermentiertes Gemüse ist ein wahres Allheilmittel für unseren Darm und kann auch zu Hause zubereitet werden: Die Methode ist sehr einfach und erfordert keine besonderen Fähigkeiten, man muss nur diese einfachen Punkte beachten:

 

  • waschen und reinigen Sie das Gemüse gründlich,
  • schneiden sie es in Julienne-Streifen,
  • geben Sie es in einen Glasbehälter und fügen Sie etwas Salz in einer Menge von 2% des Gesamtgewichts des Gemüses hinzu (2 Gramm pro 100 Gramm des Produkts), was es ermöglicht, den Gärungsprozess zu starten, nachdem das gesamte darin enthaltene Wasser freigesetzt wurde,
  • Decken Sie den Glasbehälter mit einem Teller oder Tuch ab und achten Sie darauf, dass an der Oberfläche immer Flüssigkeit vorhanden ist. Wenn das vom Gemüse freigesetzte Wasser nicht ausreicht, können Sie zusätzlich etwas Wasser hinzufügen,
  • lassen Sie es etwa 15 Tage gären, wonach es verzehrt werden kann.

 

Das bekannteste fermentierte Gemüse ist Sauerkraut, aber dieses Verfahren lässt sich auch auf viele andere Lebensmittel wie Karotten, Zwiebeln, Paprika usw. anwenden.

Der Verzehr dieser Lebensmittel führt zu einer langen Reihe positiver Wirkungen wie z.B.:

 

  • Stärkung des Immunsystems,
  • Verringerung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
  • Integration von Probiotika, die für unseren Darm nützlich sind,
  • Verbesserung der Verdauung und Nährstoffassimilation,
  • Integration von Vitaminen, Mineralien und Enzymen,
  • Verbesserung der Bedingungen bei Verstopfung und Durchfall,
  • Rückgang der negativen Bakterienflora.

 

Fermentierte Lebensmittel sind sehr nahrhaft und leicht verdaulich, wichtig ist, immer mit biologischen Rohstoffen von ausgezeichneter Qualität zu beginnen.

 


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