WIE BEREITET MAN SICH AUF DAS MEER, DEN STRAND UND DIE SONNE VOR?

Die Ferienzeit rückt immer näher, und für viele wird es Zeit für einen Aufenthalt am Meer: viel Sonne, viel Wärme und viel Meer!

Einerseits ist es eine echte Wohltat für unseren Körper, sowohl in Bezug auf die Aktivierung von Vitamin D (eine lebenswichtige Verbindung für unseren Körper aufgrund seiner Beteiligung an zahlreichen lebenswichtigen Funktionen, einschliesslich der Stärkung des Immunsystems) als auch in Bezug auf die Luft, die wir einatmen (die Meerwassertröpfchen, die wir am Strand einatmen, sind ein natürliches Aerosol, das Natrium, Jod, Phosphor, Magnesium und viele andere Mineralpartikel enthält: Man bedenke, dass wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge mindestens 16 Krankheiten davon profitieren würden, darunter Atemwegsallergien, Depressionen, Schilddrüsenunterfunktion, Schuppenflechte, rheumatische Erkrankungen usw.), während wir andererseits unsere Haut vor UV-Strahlung schützen müssen.

Ultraviolette Strahlen sind nicht alle gleich und werden in drei Typen unterteilt: UV-A, UV-B und UV-C.

UV-A-Strahlen können aufgrund ihrer hohen Wellenlänge tief in die Dermis eindringen und zerstören Kapillaren, Kollagen und Elastin.

UV-B-Strahlung ist in der Lage, das in der DNA enthaltene genetische Material zu verändern, wodurch sich das Hautkrebsrisiko erhöht.

UV-C-Strahlen sind am gefährlichsten, da sie stark krebserregend sind. Glücklicherweise werden sie von der Ozonschicht herausgefiltert und haben keine besonderen Auswirkungen auf die Haut, aber das Expositionsrisiko steigt in grossen Höhen erheblich.

Sie können zwar eine Reihe von Schäden an Haut und Körper verursachen, sind aber für bestimmte physiologische Prozesse notwendig und können zahlreiche Vorteile bieten, wie z. B.:

  • Förderung des Knochenwachstums durch Anregung der Vitamin-D-Synthese,
  • Förderung der Durchblutung durch Anregung der Aktivität der weissen Blutkörperchen.

Wichtig ist, dass wir unseren Körper auf die Sonne vorbereiten, und dafür stehen uns zwei Dinge zur Verfügung, die auf entgegengesetzte Weise wirken: Von aussen und von innen, nämlich Sonnencremes und Ernährung.

Sonnenschutzmittel wirken wie ein Schutzschild und begrenzen je nach SPF-Wert das Eindringen von UV-Strahlen: Dies beruht auf einer einfachen täglichen Geste, wird aber oft vergessen oder unterschätzt, was zu Rötungen, Verbrennungen und Sonnenstich führen kann.

Die Ernährung hingegen kann von innen heraus wie ein Sonnenfilter wirken und unsere Haut (und unsere Augen) schützen, indem sie uns auf die Sonne vorbereitet.

Die in Karotten, Kürbis, Aprikosen, Erdbeeren, Blaubeeren, Melonen, Brombeeren und Himbeeren enthaltenen Antioxidantien beugen dank des Beta-Carotins (Vorstufe von Vitamin A) Sonnenbrand und Verbrennungen vor.

Astaxanthin, das stärkste Antioxidans, das die Natur zu bieten hat, ist ebenfalls sehr wirksam in seiner schützenden Rolle: Krebstiere, Lachs und Krabben sind besonders reich daran.

Ein weiteres sehr wichtiges Lebensmittel, um den Körper auf die Sonneneinstrahlung vorzubereiten, ist die Tomate: Sie ist reich an Lycopin, einem Antioxidans, das sehr wirksam gegen die durch die Sonneneinstrahlung verursachten Schäden ist. Wenn wir es kochen, wird es besser bioverfügbar, weshalb wir es nicht nur in Salaten essen, sondern auch hervorragende Sossen oder andere Rezepte zubereiten können, bei denen es gekocht wird (z. B. kann es hervorragend gebacken oder mit Quinoa, Feta und Schnittlauch gefüllt werden).

Ein weiteres Risiko, das am Strand zu beachten ist, ist die Dehydrierung: Die Hitze begünstigt Ödeme und Flüssigkeitseinlagerungen, so dass wir darauf achten müssen, die richtige Menge an Flüssigkeit und Mineralien zu uns zu nehmen.

Zusätzlich zum Wasser, das nie fehlen darf, können wir Obst- und Gemüseextrakte (eine echte Konzentration von Vitaminen und Mineralsalzen) hinzufügen oder ausgezeichnete Entgiftungswässer zubereiten (kalte Aufgüsse aus Wasser, Eis und Obst/Gemüse Ihrer Wahl, die mindestens 12 Stunden ziehen müssen). Bier oder alkoholische Cocktails sollten vermieden werden, da Alkohol entwässernd wirkt und die Verdauung und damit die Magenentleerung verlangsamt.

Um die für diese Zeit typischen Probleme mit schweren Beinen zu bekämpfen, können wir uns für kalte Aufgüsse auf der Basis von Ingwer, Rosmarin und Heidelbeeren entscheiden: Erfrischend, durstlöschend und entwässernd.

Eine entzündungshemmende Ernährung ist die beste Waffe, die uns zur Bekämpfung von Schäden durch freie Radikale zur Verfügung steht.


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