Stress, Ernährung und Darm: Was ist der Zusammenhang?

Die Ernährung ist, wie wir wissen, die wichtigste Energiequelle für unseren Körper, unentbehrlich für unser Leben.

Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen besteht eine enge Korrelation zwischen Gehirn und Darm, die durch die Verbindung zwischen dem autonomen Nervensystem und dem enterischen Nervensystem gewährleistet wird.

Unser Bauch ist daher ein wichtiger neuroendokriner Immunkomplex, der eine lange Reihe von Funktionen autonom ausführt und eine Reihe von Einflüssen sowohl von außen (aufgenommene Lebensmittel, Viren usw.) als auch von innen (Stress, starke Emotionen, ungesunder Lebensstil) erfährt.

In Zeiten starker Belastung werden einige Nährstoffe (die für das reibungslose Funktionieren unseres Körpers notwendig sind) schneller aufgebraucht, so dass es notwendig ist, sie sowohl mit der Nahrung als auch mit der Ergänzung bestimmter Mikronährstoffe ergänzen zu können.

Beispiele sind Vitamine (Gruppe B, notwendig für die Gesundheit des Zentralnervensystems, Vitamin C zur Bekämpfung von Infektionen), Mineralien (wie Magnesium, das an der Sauerstoffaufnahme beteiligt ist) und komplexe Kohlenhydrate (die bei der Produktion von Serotonin helfen).

Unbehandelte Defizite durch längere Stresssituationen können zu zahlreichen Krankheiten führen.

Die Aktivierung des orthosympathischen Nervensystems, die bei starker Belastung auftritt, hemmt die Produktion von Verdauungssäften und die Beweglichkeit des Darms (was oft zu Verstopfungen führt).

Darüber hinaus ist es auch für die Erhöhung der Produktion von Cortisol verantwortlich, einem Hormon, das bei Überschreitung zur Verringerung der Magenschleimproduktion führen kann, was zu einer Gastritis führt, die unbehandelt zu Magengeschwüren ausarten kann.

Darüber hinaus kann die Veränderung des Magensekretes auch den Säure-Basen-Haushalt des Körpers beeinflussen.

Stress kann daher eine lange Reihe von Störungen sowohl im Verdauungstrakt als auch ganz allgemein in unserem Körper verursachen, wobei einige der häufigsten die folgenden sind:

  • Reizdarm,
  • Verstopfung,
  • Magengeschwüre,
  • Dehydrierung,
  • erhöhter Cholesterinspiegel,
  • erhöhtes Blutfett,
  • Verhaltensänderungen wie Angst, Schlaflosigkeit, emotionale Instabilität, Konzentrationsschwierigkeiten.

Längere Stressphasen können, wenn sie nicht behandelt werden, auch zu vorzeitiger Alterung führen, die sich mit Symptomen wie Haarausfall, Erythem, Ekzemen, verminderter Hautelastizität und vorzeitigem Auftreten von Falten bemerkbar machen kann.

Wir wissen, dass die zelluläre Gesundheit von der Integrität ihrer Bestandteile abhängt und dass freie Radikale in erster Linie für ihre Schädigung verantwortlich sind. Daher wäre es ratsam, einen Ernährungsfachmann zu konsultieren, damit er unsere Ernährung korrigieren kann, indem er eine Ergänzung mit Mikronährstoffen wie Vitamin E, C, A, Gruppe B, Zink, Selen, Bioflavonoide hinzufügt und uns zu einem gesünderen Lebensstil führt.

 

Was sollte man bei starkem Stress essen?

In Zeiten hoher emotionaler Belastung ist es besser, sich für Lebensmittel dieser Art zu entscheiden:

  • Schokolade (enthält geringe Mengen an Serotonin, ein Hormon der guten Laune)
  • Cashewnüsse (reich an Tryptophan, einem Vorläufer von Serotonin)
  • Kartoffeln (sie helfen dem Tryptophan beim Transport durch die Blut-Hirn-Schranke)
  • Vollkorn (reich an B-Vitaminen und Magnesium)
  • Kiwi (nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen helfen sie, die am Stress beteiligten Hormone wieder auszugleichen)
  • Trockenfrüchte (reich an Magnesium, Stützelement für eine normale psychische Funktion)

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